Die FDP-Besuchergruppe informierte sich im Juli über die Argi-PV-Anlage von Energiewirt Henning Kruse. Der Energiebauer hat erhebliche private Investitionen getätigt und ist damit noch nicht am Ende. Um die 18 ha große Anlage noch effektiver betreiben zu können, ist der Bau von Batteriespeicher vorgesehen. Dass die Solarmodule schon nach unterschiedlichen Himmelsrichtungen ausgerichtet sind, stellt eine Optimierung dar. Doch um die Mittagszeit steht Strom im Überfluss erzeugt. An der Strombörse wird dann aber nur ein geringer Ertrag erzielt, sodass der Strom gespeichert und später ins Netz gestellt werden kann, erklärt Kruse.
Mit Problemen durch den Netzbetreiber hat Kruse beim Ausbau der Anlage zu kämpfen. Immer wieder müssen neue Hürden gegenüber der EWE ausgeräumt werden. Mit der Zeit ist das heute zur Routine geworden und einvernehmliche Lösungen angestrebt. Das große Ziel von Henning Kruse ist es, Strom direkt für die ganze Gemeinde erzeugen, diesen einspeisen zu können, um damit günstigeren Strom für alle Bürger zu schaffen.
Solarpark in Augenschein genommen
