10.05.2026. Mit Maria Thomes-Klaproth stellte sich in der jüngsten öffentlichen Sitzung der FDP-Ratsfraktion eine Kandidatin für das Bürgermeisteramt vor. Ihre Ansätze und Versionen für ein Lemwerder ab 2027 ergaben eine rege Diskussion mit den FDP-Mitgliedern und zahlreichen Gästen. Ihr Statement stand mit der Aussage überschrieben, das Lemwerder viel Potential hat und führte dazu interessante, hinlänglich bekannte aber auch neue Beispiele auf.
Den Punkt „Bezahlbarer Wohnraum“ stellte die Kandidatin auch als ein Problem dar, das vielerorts anzutreffen ist, zu der auch sie keine Lösung parat hatte. Mit dem Thema involvierte Akteure sind im Interesse der Bürger Lösungen zu arbeiten. Gewerbe anstatt Photovoltaik-Anlagen auf dem ehemaligen Flughafen- gelände war eine weitere These, die Thomes-Klaproth für Lemwerder vertrat. Aus der Vielzahl kommunaler Themen, die die FDP-Ratsvertreter ansprachen, wurde das Vorhaben „Übernahme der PV-Anlage auf dem Feuerwehrgerätehaus“ aus dem Teilnehmerkreis kritisiert. Dass die Verwaltung hier eine 20 Jahre alte PV-Anlage übernommen hat, stieß auf völliges Unverständnis und wurde als sachliche Fehlleistung dargestellt. Neue und leistungsstärkere Technik gehörte auf das Dach, so die Meinung. Die nachvollziehbaren Aspekte werden die FDP Mandatsträger bei der Verwaltung hinterfragen. Hier besonders unter dem Gesichts-punkt der wirtschaftlichen Betrachtung.
