10.04.2026. In der jüngsten öffentlichen Sitzung hatte die FDP-Ratsfraktion den Bürgermeisterkandidaten Henning Kruse zu Gast, der sich den FDP-Mitgliedern und Gästen vorstellte und aus Teile seines Wahlprogramms referierte. Das Thema Energie nahm für den Land- und Energiewirt aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit ein Teil seiner Präsentation ein. Mit der Photovoltaik sieht. Kruse eine Geldquelle für die Gemeinde, die ansonsten von dem wirtschaftlichen Erfolg der ortsansässigen Werften und deren Gewerbesteuerzahlung schwerpunktmäßig abhängig ist. Bei Umsetzung entsprechender Investitionen könnten auch die Bürger zu billigerem Strom kommen.
Das Areal des ehemaligen Flugplatzes sollte aber nicht für den geplanten Solarpark genutzt werden, so Kruse.Die Flächen sind zu wertvoll und sollten wesentlich effektiver, so auch teilweise mit Wohnbebauung genutzt werden. Wohnraum, der in unserer Gemeinde fehlt.
Den guten Mitarbeitern im Rathaus ist mehr Verantwortung zu übertragen, sieht Kruse. Eine wesentliche organisatorische Veränderung strebt Kruse an, sollte er das Votum der Bürger für das Bürgermeisteramt bekommen. Das sollte neben der verstärkten Umsetzung der Digitalisierung für mehr Effektivität im Rathaus für die Bürger sorgen. Die Zusammenarbeit von Rat und Bürgermeister wird unter seiner Führung auf eine andere Basis gegenüberder derzeitigen Situation gestellt werden.
Informationen zu kommunalpolitischer Themen sprachen die FDP-Mandatsträger an, so das kommunalaufsichtsrechtliche Verfahren zur Kita, Bürgerbegehren und den Vandalismus auf den Kunstrasenplatz im Sport- und Freizeitzentrum.
