Antwort auf offenen SPD-Brief

pressemitteilung vom 2.09.2019

Den offenen Brief des SPD-Ortsvereins Lemwerder zur Diskussion "Schließung der Oberschule" stempeln die örtlichen Freidemokraten mit "als überzogener Kritik" ab. Dies gilt besonders für die Vorwürfe in Richtung Kreisverwaltung und Arbeitskreis hinsichtlich der Arbeitsweise sowie mit dem Umgang der angewandten Prognosedaten. Ein Verfahren, das schon über Jahre nach einheitlichen Kriterien und Erfahrungen Anwendung findet.

Dass die Zahlen mit einigen Abweichungen aus der Gemeindeverwaltung, den Anlass zu einer Streichung des Tagesordnungspunktes der Schulausschusssitzung am 5. September gegeben hat, entspricht bei weitem nicht den Tatsachen, so der Lemwerder FDP-Abgeordnete Harald Schöne. Die Daten liegen nach Aussage der Kreisverwaltung gar nicht vor.  
Fakt ist, dass die FDP-Kreistagsfraktion auf sein Betreiben hin in einem Antrag vom 21. August gefordert hat, auf eine Vorentscheidung in der Schulausschusssitzung am 5. September zu verzichten, wohl aber mit den offiziellen Beratungen in dem Schulausschuss zu beginnen. Eine Entscheidung sollte aber erst im Dezember-Kreistag getroffen werden, um in der dazwischen liegenden Zeit Beratungs- und Informationsgespräche mit den Elternvertretern und Bürgern zu nutzen und den Elternvertretungen ausreichend Zeit für Stellungnahmen zu geben. Zeit und Raum auch für Fragen, sowie sie der SPD Ortsverein aufgeworfen hat, in den Fraktionen umfassend zu diskutieren. 
Dem sind die anderen Fraktionen mit Ausnahme der Aufnahme der Beratungen im Schulausschuss am 5. September gefolgt. Diese Beratung wird jetzt erst im November erfolgen.  
Verwundert zeigt sich die FDP über das Vorgehen der örtlichen Sozialdemokraten, zumal sie mit dem Gemeinderats-Fraktionsvorsitzenden und Kreistagsabgeordneten Meinrad Rohde in ihren Reihen einen ausgesprochenen Fachmann im Schulbereich haben, der sogar dem Arbeitskreis beim Landkreis vorsteht.
Die örtlichen Freidemokraten werden in den nächsten Wochen die Zeit zur Beratung nutzen. Dabei stehen neben den Schüler-Prognosedaten - aktuelle Zahlen will die Kreisverwaltung noch im Laufe des Septembers liefern - auch weitere örtliche Faktoren und Gegebenheiten im Fokus.