FDP beschäftigt Aufreger im Baugebiet "Weserdüne"

pressemitteilung vom 23.01.2019

Gleich zwei Themen sorgen derzeit für Aufregung in dem Wohnbaugebiet "Weserdüne", mit denen sich jetzt auch die FDP-Ratsfraktion beschäftigt hat. Zum wiederholten Male erhielt der katastrophale Zustand der Baustraßen im Wohngebiet neuen Nährboden durch einen Schulbus, der sich festgefahren hat.

Mit einem Ersatzbus mussten die Kinder zur Grundschule gefahren werden.
Nicht erst seit diesem Ereignis beklagen die Anlieger den unhaltbaren Zustand der Straßen, die zwar von Zeit zu Zeit immer wieder notdürftig mit eher kurzfristiger Wirkung durch Ausbesserungsarbeiten erneuert wurden. Die Verkehrssicherungspflicht obliegt der Wohnungsbaugesellschaft und inwieweit die immer gewährleistet war und ist, lässt Fragen offen.  
Den Unmut der Anlieger können die Freidemokraten gut nachvollziehen, mussten doch mit dem Grundstückskauf auch gleich die Erschließungskosten gezahlt werden. Über 15 Jahren warten die Anlieger auf den Endausbau. Durch die zunächst schleppenden Grundstücksverkäufe zog sich der Straßenausbau bisher hin, der nunmehr spätestens bis 2021 laut Wohnungsbau-Geschäftsführer Gallasch erfolgen soll. Die Umsetzung findet immer wieder ein hinausgeschobenes Datum, so die FDP, auch wenn ein gewisses Verständnis da ist, dass ein Baugebiet weitgehend hergestellt sein sollte, bevor Baufahrzeuge die neu angelegte Straßen gleich wiederkaputtfahren. Unangemessen halten die Freidemokraten aber ein Fertigstellungsdatum erst im Jahre 2021.
Ein zweites Thema betrifft die noch bestehende Bushaltestelle, die auf ein Grundstück der Wohnungsbau steht und jetzt zurückgebaut werden soll. Das Grundstück soll verkauft und bebaut werden, so wie bereits die benachbarte Fläche als Baugrundstück vermarktet wurde. Damit wird die 2008 mit viel Öffentlichkeitsarbeit angelegte Parkfläche von 1350 Quadratmeter verschwinden, die seinerzeit zur Steigerung der Attraktivität des Baugebietes geschaffen wurde. Es soll ein Dorfplatz zum Treffpunkt im Grünen für die Bewohner des Baugebietes, werden, quasi eine Oase zum Wohlfühlen, hieß es damals.
Die 2008 von der Wohnungsbaugesellschaft gemachte Aussage "Wir wollen ein Signal geben" erhält heute damit eine ganz andere Bedeutung. Letztlich ein "Vertrauensbruch" zu den seinerzeit gemachten Aussagen.
Die Freidemokraten hoffen, dass hier die Gemeinde hinsichtlich der Bushaltestelle eine adäquate Lösung für die Schulkinder im Baugebiet findet, die der nicht gerade geringen Anzahl an Schülern gerecht wird. Die FDP erwartet einen Sachstandsbericht der Verwaltung in einem der anstehenden Fachausschüsse.