Abfallberaterin stand Rede und Antwort

Pressemitteilung vom 07.03.2018

Entsorgungssicherheit und Verursacherprinzip waren nur zwei Begriffe, die in der Diskussion zur Abfallentsorgung auf der jüngsten öffentlichen FDP-Fraktionssitzung thematisiert wurden, die unter dem Hauptthema "Abfall ist nicht gleich Müll" stand.


Die Liberalen hatten als Referentin die Abfallberaterin Silke Denker von der GIB-Entsorgung gewinnen können, die eine Menge Fragen der Versammlungsteilnehmer ausgesetzt war.

Das festgelegte Mindestbehältervolumen von 240 Liter pro Person beim Restmüll dient der Entsorgungssicherheit und schützt im gewissen Maße auch der Fehlbefüllung anderer Abfallbehältnisse, so die Abfallberaterin. Sperrmüll, anderenorts ohne zusätzliche Gebühren angeboten, war ein weiteres Thema. Denker machte deutlich, dass das für die Bürger auch nicht kostenlos ist. Der kostenmäßige Aufwand wird lediglich mit anderen Gebühren erhoben. Bei der landkreisweiten Abfallentsorgung hat das Verursacherprinzip hohe Priorität, bedeutet, dass der Bürger das bezahlt, was er in Anspruch nimmt.
Gelber Sack, "verschluckte" Müllbehälter, Höhe der Abfallgebühren, Leistungen auf den Recyclinghöfen und Weihnachtsbaum-Abfuhr waren weitere Themen, zu der die Abfallberaterin Rede und Antwort stehen musste. Für Bürgerfragen ist die langjährig tätige und kompetente Abfallberaterin unter der Telefonnummer 04401/9888-63 bei der GIB-Entsorgung zu erreichen. Einen Rückblick auf die letzte Ratssitzung mit der Verabschiedung es Haushalts hielten die FDP-Mandatsträger und beantworteten Fragen der Versammlung.